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„Maya-ko babu" – ein gelungener Start ins Leben

  • Autorenbild: Dr. Elke Mascher ASHA Foundation
    Dr. Elke Mascher ASHA Foundation
  • 9. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Wir möchten von einem unserer kleinsten Patienten berichten. Alle nannten ihn liebevoll „Maya-ko babu" – „der kleine Sohn von Maya", seiner Mutter. Denn in hinduistischen Familien in Nepal erhalten Neugeborene ihren Namen erst später vom Priester im Tempel, sobald das Kind diesem vorgestellt werden kann.

Der Kleine kam in der 29. Schwangerschaftswoche im Hospital in Chaurjahari zur Welt und wog gerade einmal 1200 g. Sein Start ins Leben war schwierig: Er lag im Inkubator, war über eine Atemhilfe (Bubble CPAP) auf zusätzlichen Sauerstoff angewiesen und wurde rund um die Uhr überwacht. Ernährt wurde er zunächst über Infusionen, schon bald aber mit Muttermilch.

Blick durchs Inkubatorfenster
Blick durchs Inkubatorfenster

 Früh begann das Team mit dem „Känguruing": Der Kleine durfte für einige Minuten in engem Hautkontakt auf der Brust der Mutter oder des Vaters liegen. Und diese Fürsorge hat sich gelohnt: Maya-ko babu entwickelte sich prächtig! Er nahm stetig zu, konnte schon bald an der Mutterbrust trinken und durfte den Inkubator schließlich verlassen. Ein kleines, großes Hoffnungszeichen – über das sich alle im Hospital freuten.


Die glücklichen Eltern
Die glücklichen Eltern

 
 
 

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